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Warum kommt es beim Schneckengetriebe zum „Kleben“?

Unter „Kleben“ versteht man die schwerwiegende Fehlfunktion, bei der die Kontaktflächen des Schneckengetriebe und Schnecke verkleben nach einem Ausfall, was zu einem vorübergehenden Stopp der Übertragung führt. Dieses Phänomen beeinträchtigt die Übertragungseffizienz und die Gerätesicherheit erheblich und wird normalerweise durch die folgenden Schlüsselfaktoren verursacht:

Schmierungsfehler und Zerstörung des Ölfilms

Schneckengetriebe sind in hohem Maße auf einen Schmierölfilm angewiesen. Wenn das Schmiersystem ausfällt oder die Fettviskosität nicht übereinstimmt (z. B. Verwendung von gewöhnlichem Fett in Umgebungen mit niedrigen Temperaturen), können die Kontaktflächen von Schneckenrad und Schnecke keinen ausreichend dicken hydrodynamischen Ölfilm bilden. Nachdem sich der Ölfilm gelöst hat, kommen die Metalloberflächen in direkten Kontakt, die Reibung nimmt dramatisch zu, was zu einem starken lokalen Temperaturanstieg und Verklebungen führt.

Zu hohe Temperaturen führen zur Materialerweichung

Wenn der Schmierölfilm verschwindet oder versagt, steigt die Kontakttemperatur zwischen Schneckenrad und Schnecke schnell an. Hohe Temperaturen führen dazu, dass das Metall auf der Oberfläche der Schneckenradzähne weicher wird oder ausglüht, wodurch das Metall leichter an der Schnecke haften kann und so zu Verklebungen führt.

Nichtübereinstimmung zwischen Materialhärte und Oberflächenrauheit

Das Schneckenradmaterial ist normalerweise weicher (z. B. eine Kupferlegierung), während das Schneckenmaterial härter ist. Wenn die Oberflächenhärte des Schneckenrads nicht ausreicht oder die Oberflächenrauheit zu hoch ist, neigen die Zähne des Schneckenrads unter hoher Belastung zu Lochfraß oder Verschleiß, was zu Metallanhaftungen bei hoher Temperatur und hohem Druck führt. Deshalb ist die Verbesserung der Materialhärte und Oberflächenbeschaffenheit eine wichtige Maßnahme zur Verhinderung von Adhäsionen.

Physischer Schaden durch Fremdverunreinigungen

Obwohl es sich bei der Adhäsion hauptsächlich um ein thermisches Adhäsionsphänomen handelt, können physikalische Einflüsse durch Verunreinigungen (wie Schweißschlacke, Eisenspäne und andere harte Partikel) den Ölfilm beschädigen und örtliche Schäden verursachen, die die thermische Adhäsion verschlimmern können.